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Bhagavad-gītā Lehrpfad

7. Die Anwesenheit Gottes

O Sohn Kuntīs, [Arjuna], Ich bin der Geschmack des Wassers, das Licht der Sonne und des Mondes und die Silbe om in den vedischen mantras; Ich bin der Klang im Äther und die Fähigkeit im Menschen. Bhagavad-gītā 7.8

Der Sprecher der Bhagavad-gītā ist sich bewusst, dass viele Menschen an der Existenz Gottes zweifeln oder Ihn für unerreichbar halten. In Wirklichkeit muss man gar nicht soweit schauen und auch keine komplizierten Theorien aufstellen. Krischna sagt : „ Schau dich einfach um, ich bin überall!” Er ist der Geschmack des Wassers. Natürlich sollte man jetzt nicht denken, Krischna sei salzig oder süß, sondern das bezieht sich auf die grundlegende Qualität des Wassers, seine Essenz. Beim nächsten Mal wenn du Wasser trinkst oder etwas anderes, erinnere dich einfach daran, dass Krischna der Geschmack des Wassers ist. Er ist derjenige, der deinen Durst löscht. Der Sonnenschein, der dein Gesiht wärmt, ist ebenfalls Krischna. Das Sonnenlicht lässt die Früchte reifen, Sonnenlicht erleuchtet den Raum, ohne Sonnenlicht ist kein Leben. Krischna ist die Hitze des Feuers und der Geruch der Erde. Er ist unsichtbar present in jedem Aspekt und jedem Moment unseres Lebens. Wenn wir das alles verstehen, ist unser Herz gefüllt mit Dankbarkeit und Liebe. Diese Gefühle sind charakteristisch für Bhakti-yoga.

Denke an eine ganz einfache Sache und versuche heraus zu finden, was deren innerste Wesen ist.